Was gibt es Neues
Drei große Sprünge für die Landschaft von Novus Terminus: First Flags: Das Gelände fliesst jetzt natürlich zwischen den Biomen, der Ozean sieht aus und bewegt sich wie ein echtes Gewässer, und das Grassystem wurde auf sieben Millionen Halme hochgefahren, die die gesamte Karte bedecken.
Keine Steilwände mehr zwischen Biomen. Früher konnte Grasland direkt in eine fast senkrechte Bergwand übergehen. Jetzt gibt es einen sanften Verlauf: Flache Wiesen gehen in sanfte Vorgebirge über, die sich zu einem felsigen Almsattel erheben, bevor die Bergwände beginnen. Die Karte hat sich außerdem verdoppelt, damit alles Platz zum Atmen hat -- mehr Raum für eure Siedlungen, mehr Küstenlinie zum Erkunden, mehr bewaldete Täler zum Expandieren. Gras respektiert jetzt auch die Hangneigung: Es wächst auf sanften Hügeln, hört aber auf, wo der Boden zu steil wird -- ihr werdet also nie Halme seitlich aus einer Klippe ragen sehen.
Der Ozean lebt. Wellen rollen mit unterschiedlicher Höhe und Richtung heran -- breite Dünung vom offenen Meer, überlagert von kleinerer Kreuzwelle und Kräuselungen, die die Oberfläche organisch wirken lassen statt gekachelt. Wenn Sonnenlicht durch einen Wellenkamm fällt, seht ihr ein dezentes Türkis-Leuchten von innen. An der Küstenlinie baut sich weißer Schaum auf, wo das Wasser auf das Land trifft, und eine rhythmische Brandung schiebt sich über den Strand vor und zurück. Schaut genau hin, und ihr bemerkt, dass sich der Sand selbst verändert: Der Streifen nächst am Wasser wird dunkler und glänzend, wenn jede Welle darüber läuft, und trocknet dann langsam zwischen den Wellen. Ein kleines Detail, aber es lässt die Küste wirklich lebendig wirken.
Sieben Millionen Grashalme. Wir haben das Grassystem von Grund auf neu gebaut, mit einem neuen Ansatz, der Büschel von Halmen statt einzelner rendert. Der Wind fliesst jetzt einheitlich über die gesamte Welt -- dieselbe Brise, die die Ozeanwellen antreibt, wiegt auch das Grasland, was der Landschaft ein wunderbares Gefühl von Einheit verleiht. Gras blendet sanft über etwa hundert Meter in die Ferne aus, sodass es nie eine sichtbare Pop-in-Grenze gibt. Waldgebiete erhalten einen dunkleren Grünton, um sie von offener Wiese zu unterscheiden.
Hinter den Kulissen
Der Ozean verwendet ein Wellenmodell namens Gerstner-Wellen -- dieselbe Mathematik hinter vielen AAA-Ozeansystemen, aber wir halten es schlank mit fünf sorgfältig abgestimmten Wellenschichten statt einer vollen Simulation. Damit die Wellen nicht repetitiv aussehen, bekommt jede Schicht einen subtilen zufälligen Zeitversatz, der verhindert, dass sich das Muster jemals genau wiederholt. Der Nasssand-Effekt nutzt dieselbe Schwingungsformel wie die Brandung, sodass die Verdunkelung perfekt mit dem herannahenden Wasser synchron bleibt. Beim Gras kam der große Performance-Gewinn durch eine Biom-Textur, die dem Gras sagt, wo es wachsen darf. Halme, die auf Wüste, Wasser oder Bergkacheln landen, verschwinden einfach, bevor sie je gezeichnet werden -- so verschwenden wir keinen einzigen Frame auf unsichtbares Gras.
Wie geht es weiter
Wildblumen spriessen auf den Wiesen -- erwartet Mohnblumen, Butterblumen und mehr Farbe in den Feldern schon bald.